gelb/trost

eine wahre geschichte aus einer zeit vor dem wort

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in den himmel geschnitten
als psalm in hohen fenstern
ohne wortschutz

in wasserloser tiefsee.
die und alle
nächte im

angst ruder.
kein klang. kein
begriff. kein punkt

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es war ein gelb ein
schwebend durch glas
den raum ausscheinend

webt es sich zurück
in das schwarz und
erlischt

ein momentum
energie. ein trostraum.
ebenda.

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im blau der tag hinter
hausig das graue flachdach.
doch.
auf meiner höhe luft

trompete und klavier
sparsam leicht war der balkon

im raum der sechziger
das taubenblau der stadt.

um die welt suche ich
ein bild zu finden
dafür.
das hell von dann.
in zuckerhut und stuyvesant.
das
dann war
namenlos.

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ein viertel kostüm auf dem tisch
in der längsseite grüner filz.
ein clown. die oma. ein bügelbrett.
der tag und ich. die wände.

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running out of time.
würde sie nicht rennen
bliebe ich dann stehen?

gelb das totem der
sprachnacht. davon
blieb dies:

ein gitter und das bett, frotté.
die mutter. scheitel und kamm. ich
leuchte ecken aus. komme was wolle.

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das gute glas
leder pelz die schränke.
den
weg. in auflösung. staub ist das
und weh. wenn dinge gehen
kommen worte.

ameisenhügel, absinth, ab
wesenheit. andromeda, anker,
alles mit a fliegt auf.
on the loose.

ich bleibe noch und schreibe.
euch. den bauchschuss.
das traubengift.
leitern, den

fall im fall.
enden, die anfänge
darin.